Das Klipp und Klar Lernkonzept nach Brigitte Harberda

 

Das Klipp und Klar Lernkonzept ermöglicht Kindern leichter und schneller zu lernen. Sie werden mit ihren Fähigkeiten, Stärken und Talenten wahrgenommen und lernen ihr gesamtes Potenzial zu entfalten.

Bei Klipp und Klar unterscheiden wir zwischen Teilleistungen, die grundsätzlich vorhanden sein müssen und sozusagen eine Basis für alle Lernprozesse bilden und Teilleistungen, die auf dieser Basis aufbauen.

 

Energieniveau

         Wahrnehmung

                     Gleichgewicht

                               Integration

                                       Visueller Bereich

                                                 Auditiver Bereich

 

Diese Teilleistungen werden im Klipp und Klar Lernkonzept auch als die sechs Grundsäulen des Lernens bezeichnet.

 

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Ein gutes Energieniveau ist das Fundament aller Bemühungen. Für alles, was wir tun, ist Energie erforderlich. Ist unser Energieniveau hoch, dann fallen uns alle Aufgaben leicht, ist es niedrig, dann empfinden wir jede Aufgabe als mühsam und anstrengend.

Das Verhalten eines Kindes gibt uns Hinweise auf sein Energieniveau. Seine Körperhaltung, die Art wie es sich bewegt und Aufgaben verrichtet, lassen Rückschlüsse auf die Höhe schließen.

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und die Energie fördern möchten wir gerne in den Bereichen Essen und Trinken. Konkret bedeutet das bei den Kindern, dass Trinken von viel Wasser an den Wasserstationen zu fördern, täglich viel Obst und Gemüse bereit zu stellen und viele Bewegungseinheiten in den Tagesablauf zu integrieren.

 

 

Wahrnehmung:

Wir unterscheiden die visuelle, auditive und kinestetische Wahrnehmungsebenen.

Jeder hat eine bevorzugte Wahrnehmungsebene, auf der wir Inhalte leicht und gut aufnehmen.

Dass Wissen um die Wahrnehmungsebene des Kindes eröffnet die Möglichkeit, Wissensinhalte effizient an das Kind heranzutragen.

 

Gleichgewicht:

kibaz9Im Gleichgewicht sein zu können ist nicht nur die Grundvoraussetzung für jede koordinierte Bewegung. Eine große Bedeutung hat das Gleichgewicht für das Ausbilden mehrer Teilleistungen wie z. B. für die Verknüpfung der Sinneswahrnehmung, der Grob- u. Feinmotorik und der auditivern Wahrnehmung.

Letztlich zeigen Kinder, die über ein stabiles Gleichgewicht verfügen auch emotionale Stabilität.

 

 

Integration der Gehirnhälften:

Ist die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften nicht gut ausgebildet, so kann es unter Stress vorkommen, dass nur eine Gehirnhälfte und zwar die dominante, zur Problemlösung herangezogen wird.

Da jede Gehirnhälfte, modellhaft ausgedrückt, über Leitfunktionen für ganz bestimmte Spezialisierungen verfügt, fehlen dem Kind bei einem einseitigen Zugriff wichtige Funktionen.

Abhilfe schaffen Übungen, die auf motorischer Ebene die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften fördern.

 

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Visueller Bereich

Eine gute Verfügbarkeit des visuellen Systems ist eine grundlegende Vorrausetzung für viele Lernprozesse. Blockaden im visuellen Bereich lassen Kinder bei einer Aufgabestellung sehr schnell ermüden.

Auffälligkeiten, die erkennbar werden, sollten schnellstmöglich von einem Fachmann autorisiert werden.

 

Auditiver Bereich

Die auditive Wahrnehmung und die auditive Verarbeitung sind die Vorraussetzungen für die natürliche Entwicklung der Sprache beim Kind.

Für nahezu alle Lernprozesse muss die auditive Wahrnehmung zur Verfügung stehen. Viele Informationen werden über das Hören vermittelt und müssen von den Kindern aufgenommen werden. Eine ganz besondere Bedeutung hat sie später in der Schule beim Schriftspracherwerb.

 

 Klipp und Klar Lernkonzept© (externer Verweis)

 

 

 

Seit Herbst 2012 sind Gerda Tholen-Mingers und Anita Franken, ausgebildete Vorschultrainer nach dem Klipp und Klar Lernkonzept ©

Intern wurden auch die anderen pädagogischen Kräfte geschult.

 

 

 

 

 

Die Umsetzung in unserer Villa Kunterbunt

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